Sechs Monate Berlin – Ein Rückblick

Rückblick

Ich weiß noch ganz genau, wie ich vor sechs Monaten die Tür zu diesem Zimmern geöffnet habe. Wie nervös und aufgeregt ich auf dieses neue Leben hier in Berlin war. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich ganz allein und musste auf eigenen Füßen stehen. Hunderte Kilometer von zu Hause weg und von nun an in einer WG Zuhause, in der ich niemanden kannte. Seit diesem Tag, als die damalige Lisa durch diese Tür gekommen ist, hat sich viel getan. Die heutige Lisa fühlt sich viel reifer, erwachsener und auch selbstbewusster. Wahnsinn, was nur sechs Monate ausmachen können.

Zeit für einen Rückblick

Eigentlich ist es komisch, so nach sechs Monaten einen Rückblick zu machen…doch irgendwie habe ich das Gefühl, dass in dieser kurzen Zeit so unheimlich viel passiert ist. Darum fühlt sich dieser Rückblick für mich richtig an. Dabei möchte ich auf einige Dinge eingehen. Und ich fange mit dem an, weswegen ich hergekommen bin.

Das Studium
Ich weiß, dass ich hier nicht viel über mein Studium schreibe. Vielleicht mache ich das in Zukunft mehr…oder muss es sogar, weil ich erklären muss, warum es etwas ruhiger bei mir zugeht. Aber mein Studium ist ja auch nicht Thema des Blogs. Auf jeden Fall kostet es mehr Zeit als ich gedacht hätte. Durch die erste Prüfungsphase bin ich gut durchgekommen. Aber es war anstrengend…Uni, lernen, Blog, Freunde…und es wird sicher nicht leichter werden. Zumal ich merke, dass mein Geld doch echt knapp ist. Meine Eltern helfen mir, bezahlen die Miete und noch ein bisschen mehr, doch viel leisten kann ich mir nicht. Ich werde mich nach einen Job umsehen…und natürlich wird auch das wieder Zeit kosten. Aber irgendwie geht das schon. 🙂

Das WG-Leben
Ich war vor meinem Umzug nach Berlin soooo aufgeregt wegen der WG. Ich habe mir so unheimlich viele Gedanken gemacht…ob ich mit den Leuten klarkomme, ob mich die vielen Leute stören würden, ob ich genug Zeit und Ruhe für mich hätte…ey Leute, alles überflüssig. Wenn du auch in eine WG ziehen willst, mach dir nicht zu viele Gedanken. Auch wenn ich nicht mit jedem hier viel zu tun habe…es klappt gut, man findet immer eine Lösung und alle sind nett. Mit Sarah habe ich sogar eine echte Freundin gefunden. Ich weiß noch genau, wie ich sie an meinem ersten Tag durch den Türspalt in ihrem Zimmer beobachtet habe…und wie sie mich damals schon (und bis heute) fasziniert (hat). Die Frau ist echt wow…und ohne die WG hätte ich sie und einige andere Leute nicht getroffen. Ich feiere das mega. 😀

Berlin
Berlin ist schon cool. Ja, ich habe immer noch nicht alles gesehen. Längst nicht alles. Das geht auch gar nicht. Aber hier auszugehen, zu feiern, die Bars, Restaurant und Läden, die Spree…und ach, so viele schöne Ecken in der Stadt, die ich gar nicht alle aufzählen kann…das ist so wow. Für mich Landei aus dem Münsterland jedenfalls. 😀 Sowas wie den Kitkat Club…also das kannte ich definitiv nicht. Sowas habe ich noch nie gesehen. 😀 Und auch die Leute…ich bin hier auf Mädels getroffen wie Sarah, Rebekka, Isabel oder Janina…die sind teilweise richtig krass drauf. Ich bin total gespannt, was und wen Berlin mir noch in den Weg stellt. 😀

Liebe und Sex
Tja, die Liebe habe ich in Berlin (noch) nicht gefunden. Aber man weiß ja nie, wann es passiert ne. Vielleicht schon morgen. Deswegen werde ich nicht depri. Obwohl mich die Sache mit Mark schon echt angekotzt hat. Ich glaube immer noch, dass wir es hätten versuchen sollen, aber für ne Beziehung braucht man immer noch zwei. Ist ja so.
Mir wird aber auch schon mal bei Instagram in Nachrichten oder Kommentaren gesagt, dass es verrückt sei, was mir alles passieren würde. Ich weiß ja nicht, ob das in Berlin bei all den Leuten hier nicht sogar ein Stück weit normal ist, aber trotzdem empfinde ich das gar nicht als so krass. Okay, Sarah und ihr Mädels sind echt (positiv) verrückt. Aber sonst? Ich hatte was mit Mark und etwas mit Big, der eine “Unfall” bei der Wohnheimparty…wie gesagt, Sarah und die Mädels…aber sonst? Vielleicht hab ich da einfach nur ein anderes Empfinden, aber so mega wild fand ich es jetzt nicht. Also, in den letzten Monaten hatten ganz sicher einige Leute mehr Sex als ich. Das steht mal fest. 😀 Nicht falsch verstehen: Ich bin auch nicht in Berlin, um Sex-Rekorde aufzustellen. 😀 Nur wenn ich wieder ne Nachricht bekomme, wo drin steht, das mir so komische Sachen passieren, dann denke ich halt, dass es so wild dann aber auch nicht war.

Der Liebestollblog
Mein Blog. Ja, das ist echt ein Thema. Mir macht es weiterhin viel Spaß, über das Thema Sex und mein Leben hier in Berlin zu schreiben. Mir macht es Spaß, mit meinem lieben Fotomenschen sexy Bilder für Liebestoll zu machen. Und mir meine Gedanken zu machen und sie dir mitzuteilen. Das Feedback ist echt toll…Likes, Kommentare, Nachrichten…vor allem bei Instagram. Doch am meisten freue ich mich, wenn ich sehe, wie viele Leute tatsächlich den Blog besuchen und hier mitlesen. Ich wusste nicht, was ich erwarten konnte, als ich mit dem Blog begonnen habe. Ich wusste nur, dass ich einen Blog machen wollte, den ich selber gerne lesen würde und habe dann gehofft, dass andere auch Spaß daran haben würden.
Wenn dir Liebestoll Spaß macht, ist das mein liebstes Kompliment. Das motiviert mich, weiter zu machen. Und wenn du mich unterstützen möchtest, dann total gerne, in dem du Liebestoll weiterempfiehlst. Und wer gerne etwas geben möchte, kann das auch gerne tun – absolut freiwillig, ist ja wohl klar.

Das Fazit zum Rückblick

Das war es mit dem Rückblick. Nur noch ein kurzes Fazit dazu: Mein Leben auf eigenen Beinen und weit weg von Zuhause, hat mich selbstständiger und erwachsener gemacht. Den Blog zu schreiben und mich mit dem Thema Sex, Liebe und Beziehung zu beschäftigen, hat mich einerseits weiter reifen, anderseits aber auch noch neugieriger gemacht. Die Bilder für den Blog zu machen und Menschen wie Sarah zu treffen, haben mich noch selbstbewusster gemacht. Ich glaube, ich bin in den letzten sechs Monaten persönlich so viel gewachsen wie noch nie zuvor in so kurzer Zeit in meinem Leben. Und es ist toll, dass du mich dabei begleitest. Auch wenn ich dir weiterhin nicht mein Gesicht zeige. Denn die durch meine Sicherheitsregeln empfundene Freiheit ist mir eben unheimlich wichtig. Aber das mit dem Gesicht kennst du ja mittlerweile. :p Meine Reise hier in Berlin ist noch längst nicht vorbei. Es gibt noch viel zu erleben und zu entdecken. Ich freue mich sehr, wenn du weiter dabei bist.

Deine Lisa
xoxoxo

PS: Wenn du magst, nimm dir doch die Zeit und verrate mir hier in einem Kommentar, was du über den Liebestollblog und meinen ersten Monaten in Berlin so denkst. Ich freue mich sehr auf den Feedback. 🙂

4 Kommentare

  1. Du hast einen tollen Blog. Deine Texte sind sowohl humorvoll als vor allem auch erotisch und insgesamt sehr interessant und lesenswert. Ich freue mich auf weitere tolle Artikel und Bilder von dir. Ich wünsche dir weiterhin eine tolle Zeit in Berlin, an der du uns hoffentlich rege teilhaben lässt. Viel Erfolg vor allem beim Studium. LG Jan

    • Lisa@liebestollblog

      Hallo Jan,

      vielen lieben Dank für die tollen Worte. Das freut mich sehr zu lesen. 🙂 Und ich werde hier weiter schreiben, solange es mir so viel Spaß macht und ich die Zeit habe. 😀

      LG Lisa

  2. Kannte dein Blog noch gar nicht bin durch instagram auf dich aufmerksam geworden. Finde den und jetzt den aktuellen Blog über dein Rückblick interessant und macht mich schon neugierig mehr von dir zu lesen. Berlin ist übrigens coole Stadt wo die Menschen offener sind und man viel erleben kann Kulturell aber auch sexuell. Wünsche dir mit dein Liebes Leben und den Blog weiter viel Spaß. ❤?

    • Lisa@liebestollblog

      Hi Sven,

      oh ja, dass Berlin eine Stadt ist, in der die Menschen sehr offen sind, habe ich schon an der einen oder anderen Situation bemerkt. 😉 Freut mich sehr, dass du den Blog gefunden hast. Ich hoffe, die anderen Storys gefallen dir auch so gut. Viel Spaß beim Lesen. 🙂

      LG Lisa

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