Sarah im siebten Himmel

Sarah

Es ist Oktober und das bedeutet, dass mein Studium wieder begonnen hat. Sofern Corona nicht wieder schlimmer wird, bedeutete das auch, dass ich einige Kurse wieder als Präsenz direkt an der Uni hatte. Das freute mich. Andererseits hieß das auch, dass ich nun wieder mehr Zeit in meiner WG verbringen würde und nicht mehr so viel bei Andre sein konnte. Da zu Semesterbeginn aber auch in der WG wieder mehr Leben war, war es vielleicht auch ganz gut, hier wieder mehr Zeit zu verbringen. Auf jeden Fall sah ich Sarah nun wieder öfters…und mit der hatte ich nun auch ein längeres Gespräch. Denn bei ihr tat sich etwas.

Einfach richtig

Auf meinem Instagram-Kanal hatte ich ja schon mal erwähnt, dass Sarah jemanden kennengelernt hatte. Jemand, der ihr gut gefiel…und von dem ich gar nicht glauben konnte, dass er ihr gefiel. 😀 Jetzt hatten wir uns nochmal für einen Abend zusammengesetzt, an dem sie mir einfach ALLEs zu ihm erzählen musste. 😀 Ich fang aber am besten mal damit an, wer derjenige überhaupt ist, um dem es gerade ist.

Er ist ebenfalls Student und ich hatte ihn beim Feiern schon mal gesehen. Rein optisch wäre er jetzt nicht so mein Beuteschema: Rotblonde Haare, rotblonder Vollbart, eher ein hellerer Hauttyp und mehr der gemütliche als der sportliche Typ. Also, er ist nicht dick und auch kein Lauch. Er ist jetzt groß…ich denke mal fast 1,90 Meter und ein kräftiger Kerl. Er fällt auf jeden Fall auf, aber ist eben nicht trainiert. Vom Charakter her ist er dagegen so mehr der Knuddelbär. 😀 Ruhig, in sich gekehrt…und lieb eben. Sarah dagegen ist ja mehr extrovertiert und steht ständig unter Strom, weswegen ich auf meinen Blog auch den Artikel “Wann Gegensätze nicht mehr anziehend sind” geschrieben hatte. Und dann noch sein Alter: 2 Jahre jünger als Sarah. Sein Name war übrigens genau wie sein Look etwas “nerdig”. 😀 Er hieß Erik, aber alle nannten ihn immer “Erich”, sprechen das k also weich aus.

Tja, und dieser Typ sollte Sarah nun also gefallen? Das wollte ich doch von ihr direkt hören. Darum startete ich schnell mit dem Verhör. Ich wollte wissen, was ihr an ihm gefiel? “Na ja, weißt du…er ist einfach mega gechillt. Der kann mich eben gut aushalten.” Sarah lachte über ihren eigene Witz los. “Nee, irgendwie fühle ich mich bei ihm so wohl. Er strahlt eine Ruhe aus, die mich runterholt.” Okay, konnte ich nachvollziehen. “Doch findest du ihn attraktiv?”, wollte ich wissen. “Du etwas nicht? Das will ich dir auch raten, Bitch. Wehe, wenn du mir den ausspannst, vielleicht rede ich dann sogar einen Tag nicht mehr mit dir.” Nun mussten wir beide lachen. 😀 Doch dann wurde Sarah ernster. Sie erklärte mir, dass es bei ihr nicht sofort “Klick” gemacht hatte. Doch sie lernte ihn besser kennen und merkte, dass er ziemlich cool drauf war. Außerdem war er halt mehr so der kuschelige Typ und das wäre bei all den Fuckboys mal eine gute Abwechslung. “Ich kann dir nicht sagen, dass Erich mein Mann fürs Leben ist. Aber mein Gefühl sagt mir, dass er der Mann ist, der gerade jetzt im Moment richtig für mich ist.”

Dass es so jemanden gibt…

Ich meine, was will man dagegen sagen? Trotzdem war ich noch nicht fertig. “Wie tut er dir denn gut? Wie ist er denn so drauf?” Ein verräterisches Grinsen huschte über Sarahs Gesicht. “Aha!”, wusste ich da, “Das war die richtige Frage.” Sarah schaute kurz mit einem halb versteckten Lächeln zu Boden. Dann blickte sie mir in die Augen und sagte: “Du kennst mich, Lisa. Würde du sagen, dass ich eher so open-minded bin?” Das war eine rhetorische Frage, oder? Na logo war Sarah das. “So…und Erich, weißt du, er passt mit seiner Einstellung genau da rein. G-E-N-A-U.” Dieses letzte “genau” sagte Sarah langsam und sehr betont. “Das heißt…er ist da so wie du?”, hakte ich nach. Wenn es so wäre…also, dann musste ich ganz ehrlich sagen: Nie hätte ich das erwartet, wenn man ihn so sieht. Sarah war kein Kind von Traurigkeit. Sie probierte viel aus, war total offen und neugierig. Er dagegen…wie gesagt…er war immer ruhig, gechillt…eher der große, starke Teddybär. Da erwarete man sowas nicht. Bei der folgenden Antwort schaute mir Sarah direkt in die Augen und an ihrem Tonfall merkte ich, dass sie es absolut ernst meinte: “Glaub mir, Lisa. Das passt. Und das hatte ich schon lange nicht mehr bei einem Typen. Aber Erich…der versteht mich. Wirklich. Das merkte ich, je mehr wir uns kennenlernten…und das hatte mich selbst auch überrascht. Vielleicht auch, weil ich dachte, es würde nie einen Kerl da draußen geben, der mich richtig verstehen könnte. Aber ich glaube, er tut es.”

Wir schauten uns einen Moment an und es herrschte Stille. Eine kurze Stille, die das, was Sarah gesagt hatte, nochmal sacken ließ. Und dann schwenkte sie wieder um, setzte ihr typisches Grinsen auf und meinte nur: “Vielleicht lernst du es ja mal hautnah kennen, dass Erich und ich auf einer Wellenlänge sind. Na, was meinst du?” Sie zwinkerte mir zweideutig zu und wir beide mussten loslachen. Ich antwortete auf diese Frage nicht, obwohl ich glaube, dass sie gar nicht mal als reiner Scherz gedacht war. Aber so genau konnte man das bei Sarah nicht wissen.

Achtung: News

“Und…wie läuft es jetzt weiter bei euch?” Sarah schaute schnell in die Luft und schmunzelte, dazu spielte sie mit dem Finger am Stoff ihres Shirts herum…fast so, als sei sie etwas nervös. “Ähm…ja…”, fing Sarah an, “…ich glaube, ich hab da News: Wir sind zusammen.” Ich schaute sie mit großen Augen an und dachte nur “Waaas?”. Ich stürzte nach vorne, umarmte Sarah und freute mich für sie. “Echt jetzt?” “Echt jetzt!”, bestätigte Sarah. Damit sind nun also wir beide Mädels vergeben. Ich war baff…denn ich hatte nicht erwartet, dass es schon so weit bei den beiden war.

Sarah erzählte mir noch ein bisschen mehr. Nämlich, dass es seit vorgestern offiziell wäre. Außerdem erfuhr ich noch, dass sie sich schon vor weit über einen Jahr auf einer Party kennengelernt hatten. Erich hatte wohl immer ein Auge auf sie, doch so entspannt wie er nun mal war, war er eben nicht der Aufreißertyp. Sie seien sich aber immer wieder mal begegnet und ins Gespräch gekommen…und je öfter sie sich unterhielten, umso mehr schien sich Sarah für ihn begeistern zu können. Und jetzt den Sommer über, wo ich viel bei Andre war, hatten sie sich auch so getroffen. Das hatte ich alles gar nicht so mitbekommen. Auf jeden Fall freute ich mich an diesem Abend sehr für Sarah. Und auch für mich. Denn ich stellte fest, wie schön es mal wieder war, einfach nur mit Sarah im Zimmer zusammenzusitzen und zu quatschen. Das hatten wir jetzt schon länger nicht mehr gemacht. Und so gerne ich auch bei Andre war und die Zeit mit ihm genossen hatte…ich merkte nun, dass ich Sarah doch vermisst hatte.

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