Das Ende einer Seifenblase

seifenblase

Mir tat es gut, Berlin zu verlassen und jetzt schon in die Heimat zu fahren. Mir war es gelungen, Zuhause bei meiner Mum abzuschalten. Etwas anderes tun, andere Menschen zu sehen, eine andere Umgebung…das war auf jeden Fall das Richtige gewesen. Und ich hatte mich sehr gefreut, meine beste Freundin Jacky wiederzusehen. Sie war dieses Wochenende ebenfalls nach Hause gekommen. Wir trafen uns dann gleich bei mir, denn es gab viel zu erzählen. Und das nicht nur von meiner Seite.

Zwei gebrochene Herzen

Es war ein tolles Gefühl, meine Freundin wieder bei mir zu haben. Sie zu sehen, sie zu umarmen und direkt mit ihr reden zu können. In diesen Momenten merkte ich nicht nur immer, wie sehr ich sie doch eigentlich vermisste, sondern auch, wie toll es hier zu unserer Schülerzeit war, wo wir uns jeden Tag sehen konnten. Selbstverständlich kannten wir uns auch in und auswendig. Und so merkte ich schnell, dass bei Jacky etwas los war. Ihre Freude über unser Wiedersehen hielt nur kurz, dann schlug ihre Stimmung um. Sie musste etwas erzählen.

„Bei mir war es die letzten Tage echt Scheiße.“, fing sie an und stotterte schon fast dabei, weil ihr die Tränen kamen. „Er hat…naja…Schluss gemacht…irgendwie…“ Ich nahm Jacky in den Arm. „Er“, das war ihre heimliche Affäre, die sie in Köln laufen hatte. Ich war ja bei ihrem Kennenlernen dabei und hatte damals schon gleich kein so gutes Gefühl bei den Beiden gehabt, doch Jacky war für ihn Feuer und Flamme. Nicht, dass er ein blöder Typ war…aber dass er eben verheiratet war und Kinder hatte…das fand ich gefährlich. Und was Jacky als nächstes erzählte, hatte ich mir fast schon denken können.

Mit Tränen in den Augen erklärte sie mir, dass sie für ihn mit der Zeit Gefühle entwickelt hatte. Er sei so ein toller Typ gewesen, höflich, charmant, reif und männlich. Er gefiel ihr mit jedem Treffen besser und mit der Zeit hatte sie sich mehr mit ihm vorstellen können, auch wenn sie wusste, dass das schwierig werden würde. Das sie stärkere Gefühle entwickelt hatte, hatte sie ihm zwar nicht gesagt, aber immer nur die heimlichen Treffen hin und wieder…das sei ihr eben auch nicht mehr genug gewesen. Darum wollte sie von ihm, dass sie sich öfters sahen. Er wich einer direkten Antwort wohl aus und meinte nur, er würde überlegen, wie man das am besten hinkriegen könnte. Jacky hatte sich also Hoffnungen gemacht. Dann aber sei es plötzlich ein paar Tage ganz still um ihn geworden…er meldete sich nicht, schrieb keine Nachrichten, gar nichts. Funkstille. Jacky schrieb ihn an, was los sei? Er antwortete nur per Whatsapp, dass es ihm leid täte, doch wegen seiner Familie könnte er das alles nicht mehr machen. Er hoffte, Jacky würde das verstehen. Und das war es dann. Keine weitere Nachricht mehr. Und wie Jacky dann merkte, konnte sie ihm auch nicht mehr schreiben. Er hatte sie blockiert. Damit war es aus.

Die Seifenblase war geplatzt

Das zu hören, tat mir sehr leid für sie. Ich tröstete Jacky. Die Art und Weise, wie er es beendet hatte…so per Whatsapp, fand ich scheiße. Jacky hätte es verdient gehabt, dass er ihr es direkt sagte und sie etwas dazu hätte sagen könnte…sich nochmal erklären können. Doch offensichtlich wollte er das gar nicht hören. „Warum blockiert er mich gleich? Warum?“, fragte Jacky mich, während ihr eine Träne die Wange runterkullerte. Ich schaute sie an und meinte, dass er wahrscheinlich Angst hatte, Jacky könnte ständig bei ihm anrufen oder sonst irgendetwas machen, was seine Frau dann bemerken könnte. „Aber ich bin doch nicht so, das weißt du doch.“, entgegnete Jacky. Klar wusste ich das. Ich kannte sie und ihr gutes Herz. Er wusste es aber wohl nicht. Eine Entschuldigung war das nicht, denn ich finde, er hätte das wissen müssen. Oder er war einfach nur feige.

Nach Jackys gebrochenem Herz war dann schließlich meins dran. Natürlich hatte ich ihr ohnehin sofort Bescheid gegeben, was bei Andre und mir gelaufen war. Doch klar, sie wollte es nochmal direkt von mir hören. Also erzählte ich ihr die gesamte Geschichte noch einmal ausführlich.

Wie soll es nun weitergehen?

Als ich fertig war, schaute Jacky mich an und meinte nur: „Die Bitch ist garantiert eifersüchtig auf dich. So ein Anruf danach…ey…die hatte doch bestimmt bei ihm keine Chance mehr und kommt darauf nicht klar. Deswegen ist die so scheiße zu dir.“ Ich drückte Jacky ganz fest. Sie hielt natürlich zu mir, das war mir klar. Aber dass sie es mir auch immer wieder bewies, das machte diese Freundschaft so besonders für mich. „Ja, kann schon sein, dass es so ist.“, murmelte ich nur leise vor mich hin. „Trotzdem war es oberasi von ihm, dass er dir nichts davon gesagt hatte, dass die beiden zusammen waren. Geht gar nicht.“ Jacky war richtig empört deswegen. So wie ich es auch war.

„Was wäre gewesen, wenn er es dir vorher gesagt hätte? Was hättest du dann gemacht?“, wollte Jacky wissen. Ich schaute sie kurz an und zuckte mit den Schultern. „Nichts, denke ich.“, antwortete ich kurz. „Also wäre dann nichts mit dieser Bitch gelaufen?“, fragte Jacky noch einmal nach und ich nickte. „Wenn er mit seiner Ex ficken will, dann ist er mit ihr noch nicht fertig.“, stellte ich klar. Jacky schaute mich mit ihren tiefbraunen Augen an und nickte zustimmend. „Wirst du ihm das sagen?“, fragte sie. „Klar.“, kam es von mir wie aus der Pistole geschossen zurück. Und ich war mir auch absolut sicher deswegen. Das musste auf den Tisch kommen, wenn wir das nächste Mal wieder miteinander sprachen.

Jacky wollte noch wissen, was mein Gefühl denn sagte, wie es mit Andre und mir weitergehen würde? Eine gute Frage war das. Ich zuckte mit den Schultern. Ich wusste es wirklich noch nicht. Ich hatte bisher eine echt tolle Zeit mit Andre gehabt…mit ganz vielen neuen Erfahrungen. Einen Mann wie ihn hatte ich noch nie. Und das schweißte mich mit ihm zusammen. Doch ich wusste auch, dass ich mir nicht alles gefallen lassen durfte. Aber jetzt konnte ich darüber nicht entscheiden. Jetzt musste ich meinen Kopf erst einmal freikriegen, mich ablenken und mit was anderem beschäftigen. Wenn ich wieder in Berlin sein würde, dann würde ich mit ihm sprechen. Und dann würden wir sehen, was passiert. Jacky nickte, streichelte mir mit ihrer Hand über meinen Rücken und sagte erstmal nichts weiter.

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