Meine bisher größte Beziehungskrise

beziehungskrise

Beziehungskrise…das ist so ein großes Wort, oder? Krise klingt so nach…Abgrund. Absolute Notlage. Noch nie habe ich mich in einer „Beziehungskrise“ gesehen. Auch nicht bei meinem vorherigen Freund. Doch irgendwie klingt es auch nicht richtig, zu sagen: „Es läuft gerade nicht so.“ Oder: „Es hakt halt ein bisschen.“ „Es gibt ein paar Differenzen?“ Nein, die beste Freundin meines Freundes hat mir gesagt, er würde sich mit einer anderen treffen. Ich glaube, Beziehungskrise ist jetzt doch das passende Wort.

Alles nur Show?

Ich hatte mich vor ein paar Tagen mit Nadine getroffen, seiner besten Freundin. Sie sagte mir, Andre würde sich mit einer anderen treffen. Sie wüsste es. Er sei halt schon immer so gewesen. Irgendwann werde es ihm wohl mit jeder zu langweilig…oder so…und dann suche er sich etwas Neues. Da musste ich ganz schön schlucken, als ich das gehört hatte. Nur konnte mir Nadine einen Beweis dafür liefern? Nein. Ich musste es ihr so glauben. Der Person, wegen der ich schon ein paar Mal während meiner Beziehung Stress hatte und mit der ich mich von Anfang an nicht gut verstanden hatte.

Ich hoffe, du verstehst das nicht falsch: Diese Anschuldigungen sind mir nicht egal. Absolut nicht. Ich hatte mir die letzten Tage so einige Gedanken deswegen gemacht. Und das sind keine Gedanken, die man in einer Beziehung haben will. Die Befürchtung, vielleicht ausgetauscht zu werden. Hinter deinem Rücken. Vor allem, einfach so, ohne richtige Begründung. Zu sagen „er ist halt so“ oder „er verliert halt irgendwann das Interesse“ ist jetzt nichts, was mich zufriedenstellt, so dass ich sage: „Ach so, naja, dann ist ja klar. Verstehe.“ Nee, ich verstehe überhaupt nicht, warum Andre an unserer Beziehung oder an mir kein Interesse mehr haben sollte.

Zumal ich an ihm auch keine Veränderung mir gegenüber bemerkt hatte. Entweder ist da auch keine…oder er ist echt eiskalt und lässt sich nichts anmerken. Das wäre ein richtiger Schock für mich. Aber eben weil ich so nichts merkte, glaubte ich ja auch daran, dass Andre sich nicht mit einer anderen trifft. Und dass Nadine vielleicht einfach einen Keil zwischen uns treiben will. Sie war mal mit Andre zusammen…und ja, wer weiß, ob sie ihn nicht noch immer geil findet und vielleicht alles dafür tun wurde, ihn wieder zurückzubekommen. Vielleicht sogar so eine Show abzuziehen.

Nichts gesagt…

Auch aus diesem Grund und weil ich eben keine Beweise für ihren Vorwurf hatte, hatte ich auch nichts zu Andre über das Gespräch mit Nadine gesagt. Und ein kleines bisschen auch deswegen, weil ich Nadine nicht bloßstellen wollte. Klingt bescheuert, oder? Ich kann sie nicht sonderlich gut leiden und trotzdem lieferte ich sie nicht ans Messer und verriet Andre, was sie mir gesagt hatte. Ich redete mir ein, ich würde es deswegen nicht tun, weil Andre die Freundschaft zu ihr eben auch wichtig war.

Als ich nun aber das erste Mal nach dem Gespräch mit Nadine wieder bei Andre war, war es trotzdem ein komisches Gefühl. So ein Restzweifel war halt trotzdem da, ob es nicht doch stimmen könnte? Aber ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Dafür bemerkte ich aber, wie an diesem Abend Andre durchgehend dahingehend scannte, ob nicht doch etwas an den Anschuldigungen dran war:

  • Ich achtete in seiner Wohnung darauf, ob mir was Verdächtiges auffiel…fremde Haare? Ein fremder Duft? Ein benutztes Glas mit Lippenstiftresten vielleicht? Nichts dergleichen.
  • War Andre vielleicht anders…die Begrüßung weniger innig? Wirkte er nervös? Ablehnend? Nein, kein Stück.
  • Sein Handy? Vielleicht mal reinschauen…nur zur Bestätigung, dass ich nichts fand? Ja…die Versuchung war groß. Doch es ergab sich so keine passende Gelegenheit dafür. Und es ist halt so eine Sache…will man das wirklich machen? Ich finds ja selbst nicht so geil…sowas zu tun. Ist halt irgendwie ein Vertrauensbruch in meinen Augen.

Kurz und schmerzlos: Mir fiel nichts auf bei Andre. Alles wie. Und das war irgendwie auch beruhigend.

Und da ist die Beziehungskrise doch spürbar

Und dann war sie auf einmal doch plötzlich da, die Beziehungskrise. Und zwar von meiner Seite aus. Wir waren zuerst bei ihm in der Wohnung, aber weil das Wetter schön war…und man die letzten Wochen und Monate ja wirklich genug Zuhause gehockt hatte, sind wir in die Stadt. Wir gingen so durch die City…und die Idee hatten wir nicht alleine. Es waren einige Leute unterwegs…auch Mädels…und einige davon waren knapp und sexy angezogen. Irgendwann stupste Andre mich an und meinte – vielleicht sogar nur zum Spaß – ob wir nicht wieder eine für einen Dreier mitnehmen sollte? Und ich kann es nicht erklären…ich hörte das nur und durch meinen Kopf schossen nur Gedanken wie „anderes Mädchen“, „Konkurrenz“, „er will ne andere“ und ich machte sofort zu. Ich antwortete nur kurz und knapp, dass ich darauf keinen Bock hätte…und vielleicht war meine Antwort auch etwas zu patzig. Andre schaute mich nur kurz an und meinte dann einfach: „Alles klar, kein Thema.“ Er sagte es ganz ruhig und gelassen und verlor dazu dann auch kein Wort mehr. Mir tat es hinterher fast schon ein bisschen leid, wie ich reagiert hatte. Doch diese Frage kam für mich zu einem völlig falschen Zeitpunkt.

Doch an dem Abend wurde mir klar, dass dieser Vorwurf doch mehr mit mir gemacht hatte, als ich es mir selbst eingestehen wollte. Dass ich auch mal „nein“ zu etwas sagte…naja, damit musste Andre leben. Doch ich reagierte wie im Affekt…und es war eher ein nein wegen der Vorwürfe, die mir im Kopf rumspukten, als zu der Sache an sich. Die Beziehungskrise war angekommen…in meinem Kopf auf jeden Fall und ich brachte sie damit auch in die Beziehung. Ich konnte es nicht ausblenden, so sehr ich es wollte. Vielleicht musste ich es doch bei Andre ansprechen? Und war das jetzt der erste Schritt dazu, dass Nadine bekam, was sie erreichen wollte?

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