Meine Beziehung ist gescheitert

beziehung gescheitert

In den letzten Tagen brauchte ich etwas Zeit für mich, darum war es hier auf dem Blog auch ruhiger. Den Grund kannst du dir vielleicht denken: Meine Beziehung mit Andre ist gescheitert. Denn es war alles wahr.

Jetzt erst recht

Ehrlich gesagt, wusste ich die letzten Tage gar nicht richtig, wie ich mich fühlen sollte: Traurig irgendwie…weil ich es ja schön mit ihm fand und ich das jetzt eben verloren habe. Das tut schon weh. Aber es ist auch viel Wut und Enttäuschung dabei. Und auch Ärger über einen selbst. Dass man so dumm war, dass man es hat mit sich machen lassen, dass ich es nicht gecheckt habe…oder es einfach nicht sehen wollte. Dass ich so in meiner tollen Boyfriend-Welt war und alles ausgeblendet habe. Und das tut noch mehr weh.

Ich habe auf jeden Fall zuerst geweint, aber es ging schneller wieder besser als ich selbst gedacht hätte. Vielleicht, weil ich jetzt im Nachhinein besser verstehen konnte, warum es mit Andre nicht das Richtige war…auch ohne das, was jetzt noch vorgefallen war. Und ich hatte mir etwas Zeit genommen, um zu überlegen, wie es jetzt weitergehen sollte. Auch wegen dem Blog hier und alles. Aber ich will hier weitermachen…und auch weiter meinen Weg gehen. Jetzt erst recht.

So ist die Beziehung gescheitert

Aber jetzt erzähle ich dir erst einmal, was überhaupt passiert ist.

Ich wollte vor einigen Tagen zu Andre. Ich hatte ein paar Lernsachen zu ihm mitgenommen und dann blöderweise was liegengelassen, was ich nun holen musste. Ich hatte ihm geschrieben, dass ich vorbeikommen würde, die Nachricht kam auch an, doch er hatte nicht darauf reagiert. Ich hatte es dann auch mit Anrufen probiert, doch er ging nicht ran. Ich fuhr dann auf gut Glück zu ihm und hoffte einfach, dass er da sein würde. Wenn er am Zocken war, kannte ich schon, dass er dann nicht auf sein Handy schaute.

Als ich bei ihm vor dem Haus stand, klingelte ich unten…doch es tat sich nichts. Keiner machte mir auf. Also war er wahrscheinlich doch nicht da. Ich ärgerte mich schon ein bisschen, weil ich die Sachen echt brauchte und jetzt wohl umsonst hergefahren war. Doch was sollte ich tun? Ich hatte keinen Schlüssel für die Eingangstür unten. Andre hatte mir tatsächlich vor einiger Zeit mal einen Ersatzschlüssel von sich gegeben…einfach, weil wir gerade in meinen Semesterferien immer schon halb zusammen wohnten. Da war ich meist mehr bei ihm als in der WG…und dann ständig zu warten, bis er von der Arbeit kam, nur zum Beispiel um mal in den Supermarkt gehen zu können, war echt bescheuert. Also gab er mir einen Schlüssel für seine Wohnung…und auch seinen von der Eingangstür. Er klingelte dann, wenn er da war. Den Schlüssel zur Eingangstür gab ich ihm aber logischerweise zurück. Und der von seiner Wohnung half mir hier jetzt nichts. Ich verzog genervt mein Gesicht und wollte gerade gehen, als ein Nachbar aus dem Haus kam. Das war meine Chance.

Ich eilte schnell zur Tür und konnte sie noch packen, bevor sie wieder zufiel. Ich war jetzt zumindest schon einmal im Treppenhaus. Ich ging die Treppe zu Andres Wohnung hoch und klingelte nochmal. Diesmal wartete ich nur kurz. Es machte wieder niemand auf. Also war er wohl nicht da.

Ein bekanntes Gesicht

Ich holte mein kleines Schlüsselbund heraus. Da war der Schlüssel zu seiner Wohnung, ich hatte ihn zum Glück immer dabei. Den benutzte ich aber eigentlich nie, wenn Andre auch da war, sondern nur, wenn ich alleine in seiner Wohnung war. Er war zwar mein Freund, doch ohne dass er es wusste ging ich eigentlich nicht einfach so in seine Wohnung, wenn er nicht da war. Doch dies war ein kleiner Notfall für mich…und er würde es bestimmt gar nicht bemerken, dass ich da war und meine Lernsachen genommen hatte. Ich dachte mir als “Scheiß drauf!” und schloss die Tür auf.

Ich schob sie vorsichtig auf, nicht, dass er vielleicht doch da war und pennte oder so. Keine Ahnung, was ich dachte, eigentlich hatte ich ja vorher geklingelt und es hatte niemand reagiert. Trotzdem schob ich die Tür leise auf, schaute in die Wohnung…und sah, wie sich auf dem Bett ein nackter Weiberarsch auf und ab bewegte. Er fickte gerade auf seinem Bett ein blondes Mädel. Ich war so überrascht in den Moment, ich bekam erst gar kein Wort heraus und starrte nur hin. Und dann schrie ich auf einmal los: “Du blödes Arschloch!” Das Mädel drehte sich erschrocken zu mir um und stieg schnell von ihm runter. Und dann sah ich, dass ich sie kannte. Es war das Mädel, das wir auf der Party getroffen und mit dem wir danach hier bei ihm einen Dreier hatten. Ich merkte, wie mir sofort die Tränen hochkamen, doch ich wollte jetzt keine Schwäche zeigen und hier vor den beiden heulen.

“Du Wichser, bumms sie ruhig weiter. Viel Spaß.”, sagte ich nur, holte mir dann hastig meine Sachen und ging wieder zur Tür. “Fick dich einfach!” warf ich ihm noch entgegen so wütend ich nur klingen konnte, schmiss seinen Wohnungsschlüssel einfach in den Raum und ballerte dann die Tür hinter mir zu. Sollte es das ganze Haus ruhig hören!

Lass mich in Ruhe

Ich lief die Treppe hinunter, so schnell ich konnte. Wieder draußen kamen mir die Tränen, doch ich wischte sie schnell weg. Ich wollte mir nicht die Blöße geben, flennend durch Berlin zu laufen. Auf gar keinen Fall. In der Bahn saß ich einfach nur stumm da und starrte auf den Boden. Ich war noch nie betrogen worden. Ich hatte zwar auch nur eine Beziehung vorher gehabt, aber mein Ex wäre auch zu lieb gewesen, um das zu tun. Eher war ich immer diejenige, die alles etwas lockerer sah oder wegen der andere Typen ihre Freundin betrügen würden. Jetzt wusste ich, wie sich das anfühlte. Und ich wusste auch, dass Nadine tatsächlich recht hatte mit ihren Vorwürfen gegen Andre. Und ich hatte ihr nicht geglaubt, ich hatte sogar Andre verteidigt.

Als ich wieder in meiner WG war, öffnete ich die Wohnungstür und schlich rein. Am liebsten wollte ich gerade niemanden sehen. Doch Mark kam mir auf dem Flur entgegen. “Hi, alles okay bei dir?” “Hi”, antwortete ich nur leise und ging einfach an ihm vorbei. Ich verschwand im meinem Zimmer und schloss hinter mir die Tür. Ich hatte jetzt keinen Bock zu reden.

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