Update Of My Life – Vol. 01/2022

Update Of My Life

Hier bist du genau richtig, um mich zu stalken, deine Neugierde über mein Leben zu befriedigen, mit mir mitzufühlen oder um mal Mäuschen im Privaten von jemand anderen zu spielen. Die besten Geschichten schreibt ja eh das Leben. 🙂 Willkommen zu: „Update Of My Life“.

Seit meiner mehrmonatigen Blog-Pause in 2021 werde ich immer wieder gefragt, was eigentlich so in meinem Leben passiert. Was macht das Studium? Wie läufts in der Liebe? Und wie im Bett? 😉 Klar verstehe ich, dass sowas spannend ist und ich freue mich auch, dass sich Andere so für mich und mein Leben interessieren.

Darum werde ich dir in meiner neuen Rubrik „Update Of My Life“ in unregelmäßigen Abständen und in kompakter Form einen Einblick in mein Leben geben: Was passiert eigentlich gerade bei mir, was beschäftigt mich und was macht die schönste Sache der Welt?

Heute gibt es gleich viel zu erzählen, da ich ja zuletzt vor der Blog-Pause so richtig was von mir berichtet habe. Es geht unter anderem ums Studium, einen besonderen Nebenjob, Schulden, eine Pornodarstellerin, Mark und „die Neue“. Here we go:

Studium

Ich fang mal mit dem Studium um, denn das stresst mich aktuell am meisten. Es ist Prüfungsphase und ich fühle einen immer größeren Druck, meine Prüfungen zu bestehen. Über die letzten Monate…oder man kann ja auch schon Jahre sagen…seitdem Corona ist, lief viel online ab und damit kam ich nicht so gut klar. Ich kann mich am Laptop nicht so gut konzentrieren, wie in der Uni. Man kann auch nicht mal eben den Nebenmann kurz was fragen, wenn man was nicht mitbekommen hat. Long story short: Es lief online nicht immer alles gut und ich habe nicht alle Prüfungen geschafft, die ich laut Regelstudium hätte schaffen müssen. Ich hinke hinterher und werde wohl ein Extra-Semester brauchen. Und es gibt da etwas, das mir da noch zusätzlich Druck macht, aber dazu gleich mehr…

Zum Studium kann ich noch sagen, dass nächstes Semester mein Pflichtpraktikum ansteht. Ich habe echt überlegt, ob ich ins Ausland gehen könnte…USA hätte ich zum Beispiel cool gefunden…aber wegen Corona war das alles immer so unsicher…ich habe mich darum jetzt nur in Deutschland beworben. Und zwar bei Unternehmen an verschiedenen Orten…Bremen, Nürnberg, Köln…und okay, Wien auch, das wäre dann ja doch Ausland…aber naja…irgendwo wieder trotzdem fast wie Deutschland. Sollte ich in Köln nen Platz kriegen, wäre das natürlich nice, weil meine beste Freundin Jacky da wohnt und mein Dad Richtung Aachen. Hätte da also einen guten Platz zum Schlafen.

Nebenjob

Und jetzt dazu, weswegen ich noch Extra-Druck beim Studium habe: Als ich in den Sommer-Semesterferien Zuhause bei meiner Mum war, habe ich zufällig entdeckt, dass sie wegen meinem Studium Schulden macht. Habe zufällig Kontoauszüge gefunden. Sie und mein Dad unterstützen mich…bei der Miete, den Nebenkosten und beim Taschengeld. Aber da meine Mum auch das Haus alleine hat und da auch noch einiges für bezahlen muss und sie selbst halt nicht so mega viel verdient, wurde es bei ihr immer knapper. Und ich weiß einfach, wie stolz sie ist. Sie will immer alles alleine schaffen und würde mir und meinem Dad nie etwas davon sagen. Sie hat auch noch Erspartes…aber trotzdem habe ich voll das schlechte Gewissen bekommen, als ich die Kontoauszüge gesehen habe. Ich habe mir ehrlich gesagt nie Gedanken darüber gemacht, wie viel das hier alles kostet. Ich lebe jetzt auch nicht auf großen Fuß und hau die Knete raus…es reicht eben und mir fehlt nichts. Doch jetzt, wo ich das weiß, will ich selber auch etwas beisteuern. Denn ich will nicht, dass meine Mum wegen mir Schulden macht und auf Dinge verzichten muss. Das finde ich Scheiße. Darum muss ich jetzt gut durch die Prüfungen kommen…und mir kam zudem eine Idee für einen Nebenjob…

Sagt dir der Name Dejan noch etwas? 😉 Er hatte mir mal einen „speziellen“ Nebenjob angeboten…den ich erstmal abgelehnt hatte. Hier nochmal eine kleine Zusammenfassung: Dejan hatte ich auf einer Kink-Party kennengelernt. Er arbeitet als Pornoproduzent bei einem kleineren Unternehmen in Berlin, das aber zu einer größeren Firma aus dem osteuropäischen Raum gehört. Und er wollte gerne, dass ich als Minijob hin und wieder am Set assistiere, indem ich die Mädels am Set betreue. Das macht zurzeit noch alles seine Frau, aber die hat auch noch andere Aufgaben in der Firma.

Das wäre sicherlich ein spannender und naja…ungewöhnlicher Nebenjob…aber ich hatte erstmal abgelehnt. Doch als ich das dann von den Schulden meiner Mum erfahren hatte…da habe ich Dejan angeschrieben. Er hatte immer noch Interesse, dass ich assistiere (PS: Ich glaube, er findet mich auch heiß und hofft vielleicht, dass ich doch noch irgendwann vor die Kamera springe… 😀 Soll er mal ruhig glauben… 😀 ). Aber wegen der 4. Welle und auch weil in Berlin Corona gerade so schlimm ist, lief zuletzt nicht so viel an Produktion wie sonst. Dejan hat mich schon einmal am Set etwas rumgeführt…aber nen Einsatz bzw. ne Einarbeitung hatte ich bisher noch nicht. Und dann steht ja jetzt auch erst das Praktikum im nächsten Semester an…

Die Porno-Darstellerin

ABER: Er hat mir Sandy vorgestellt. Sandy ist eine Pornodarstellerin, die auch für seine Company dreht. An sie sollte ich mich wenden, wenn ich irgendwelche Frage zum Ablauf am Set oder der Produktion allgemein hätte. Ich glaube, Dejan wollte mir einfach eine weibliche Bezugsperson aus dem Business an die Hand geben, mit der ich mich von Frau zu Frau unterhalten und vielleicht auch Fragen stellen konnte, die ich ihm nicht unbedingt stellen würde. Ey, was für ein Glücksfall. 😀 Sandy ist 29 Jahre alt und sowas von lieb und sympathisch. Ich habe mich jetzt schon ein paar Mal privat mit ihr getroffen und unterhalten. Ihr Leben ist einfach so krass spannend, finde ich. 😀 Ich werde davon in einer der nächsten „Update…“-Ausgaben noch mehr von ihr erzählen.

Auf jeden Fall sind wir jetzt schon gut befreundet und ich habe mit ihr schon richtig deepe Gespräche geführt. Auch über Sex. Ich habe ihr zum Beispiel davon erzählt, wie ich mich so nach der Trennung von Andre gefühlt habe. Als ich da etwas Abstand gewonnen hatte, dachte ich so für mich, dass ich in einer Beziehung zwar menschlich jemand anderen an meiner Seite haben will. Aber ich war trotzdem dankbar für die Beziehung, weil ich in Sachen Sex so viel über mich gelernt habe. Mit Andre habe ich Dinge gemacht, die ich ohne ihn wohl nie gemacht hätte. Und ja, es war aufregend, die eigenen Grenzen so zu verschieben. Und wenn ich so „versaute“ Dinge gemacht hatte…das hatte mir im Kopf einen richtigen Kick gegeben. So zu wissen…“boah, du machst gerade echt schmutzige Sachen“…das war einfach geil. Ich nenne das mal „Sex für den Kopf“. 😀 Das war neben der körperlichen Lust, die man so fühlt und neben Andres Dominanz, durch die ich mich beim Sex gut fallen lassen konnte, einfach nochmal eine weitere Dimension der Lust am Sex. Eben einfach…geil…weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. 😀

Sandy hatte sich das alles angehört. Sie hat zwar eine andere Geschichte als ich, wie sie zu der Person geworden ist, die sie heute ist und wie sie zu dem Leben gekommen ist, das sie heute führt…aber ich fühlte mich bei ihr so unheimlich gut verstanden. Das habe ich bisher selten so sehr bei jemanden gefühlt. Und auch wenn wir uns eigentlich noch gar nicht lange kannten, erzählte ich ihr von meinen Gedanken (…oder sollte man es Wunsch/Verlangen nennen?), sich noch mehr ausprobieren bzw. austoben zu wollen. Sandy hat mich da bestärkt, dem nachzugehen, wenn ich Lust darauf verspüren würde und hat mir auch „Angst“ genommen. Ich kann das total schwer beschreiben…ich finde schon, dass ich offen bin und zu meiner Sexualität stehe…doch trotzdem spürte ich so eine Art Hemmschwelle in mir…so ein unterbewusstes Gefühl, das dir sagte: „Als Mädchen sollte man sowas nicht machen, als Mädchen sollte man sich nicht auszutoben wollen.“ Wie gesagt, war das eher so unbewusst…es war irgendwie da und hielt einen dann vielleicht doch immer ein bisschen ab, seiner Neugierde und Offenheit nachzugehen. Und das ärgerte mich. Sandy hat es geschafft, diese „Angst“ aufzubrechen. Es ist sicher einer Prozess, diese tief innen sitzende, unbewusste Hemmschwelle zu überwinden…doch durch die Gespräche mit Sandy fühle ich mich da jetzt schon besser und es fällt mir „leichter“ offen zu sagen: „Ja, ich will meinen Kinks mehr nachgehen. Ich will noch mehr Grenzen verschieben und bin neugierig darauf, wie diese Erfahrungen sind. Ja, ich will mich austoben.“ Dafür bin ich Sandy soooo unheimlich dankbar. 🙂

Sex Sex Sex

Gab es – trotz allem – zuletzt wenig. Dädüm! 😉 Ich war nicht viel weg, als Delta so schlimm unterwegs war. Ich fühlte mich einfach nicht so wohl mit dem Gedanken, mit vielen fremden Leuten in einem engen, schwitzigen und schlecht gelüfteten Club zu sein. Mein letzter Sex ist Wochen her und war mit Sarah, meiner WG-Mitbewohnerin. Im Spätsommer hatte ich dann noch nach einem Stufentreffen mit einer ehemaligen Mitschülerin und einem ehemaligen Mitschüler aus meinem Abi-Jahrgang Sex (aber nicht zusammen…und an unterschiedlichen Tagen). Das wäre auch ne kleine Geschichte für sich. 😀

Und…ähem…ich hatte Sex mit dem Direkter der Marketing-Abteilung in dem Unternehmen, wo ich im Sommer ein freiwilliges Praktikum gemacht habe. 😀 Ich hatte eigentlich nicht viel mit ihm zu tun und wir hatten uns an meinem ersten Tag nur ganz kurz begrüßt. Er fiel mir aber da schon auf, denn er sah gut aus. Ich hatte aber das Gefühl, dass er mich gar nicht richtig beachtet hatte. Ich hatte dann aber ein Projekt für das hausinterne Unternehmensmagazin übernommen, das ihm gut gefallen hatte. Er bat mich zu sich ins Büro, lobte mich…und machte mir anschließend ein „unmoralisches“ Angebot. Für eine „intime Besprechung“ würde er mir ein Empfehlungsschreiben ausstellen. Ich sollte mir das überlegen.

Tja…er ist der Direktor eines größeren Unternehmens im Bereich Marketing, in dem ich später gerne arbeiten möchte. Man kennt die Firma in Deutschland und er ist im Austausch mit einigen wichtigen Marketing-Leuten aus anderen Unternehmen…Leute aus diesem Bereich kennen also auch ihn. In dem Unternehmen, wo ich das Praktikum gemacht habe, will ich zwar nicht anfangen…aber ich dachte mir, dass ein Empfehlungsschreiben von ihm vielleicht mal hilfreich sein und später mal die eine oder andere Tür für mich öffnen könnte. Also sagte ich mir: Scheiß drauf…es ist eine Chance, er sieht gut aus…und hey, du wolltest dich ja „austoben“ – und das war definitiv eine neue Erfahrung. 😉 An meinem letzten Tag in dem Unternehmen war ich also nach Feierabend bei ihm im Büro…wir hatten (guten!) Sex und jetzt habe ich ein super Empfehlungsschreiben. Judge me if you want to… 😀

Mark

Und falls die Nachfrage kommt: „Was ist denn mit Mark?“ Gar nichts! 😀 Wir sind jetzt eigentlich echt in der Friendzone angekommen. Wir können super gut quatschen…wir haben zum Beispiel ausgemacht, dass wir nochmal zusammen einen Bungee Jump machen wollen (obwohl ich da total Schiss vor habe… 😀 ), aber in Sachen Sex lief gar nichts mehr. Und ich leg es auch gerade nicht drauf an.

Jacky

Eine Sache kann ich auch noch zu meiner besten Freundin Jacky erzählen: Sie hat einen Neuen. 😀 Noah, heißt er. Er ist auch Student und Köln und schon ein hübscher Boy. Er hat so einen asiatischen Touch, da seine Mum eine Filipina ist. Ist auf jeden Fall mal etwas anderes…so einen hatte sie noch nie. 😀 So gut kennenlernen konnte ich ihn noch nicht, wir haben uns erst einmal kurz an Weihnachten gesehen, als er bei Jacky zu Hause war. Er wirkt aber nett, ist sportlich, höflich…scheint Potential zu haben. Jacky ist jedenfalls auf Wolke 7. 😀

Maja Aranja

Und dann will ich noch etwas zur „Neuen“ erzählen. 😀 Zumindest haben Sarah und ich haben sie immer „die Neue“ genannt, wenn wir uns über sie unterhalten haben: Ein Mädchen, das schon zum Wintersemester 2020 bei uns im Haus eingezogen war und gleich mal bei einer Ersti-Fete zwei Typen gleichzeitig abgeschleppt hat. 😀 Seitdem war sie Gesprächsthema. 😉

Richtig kennengelernt hatte ich sie aber erst kurz nach der Trennung von Andre. Sie hat mich auf dem Hausflur angesprochen, weil sie von der Trennung gehört hatte und wollte einfach nur nett sein. Wir kamen dann ins Gespräch. Die ist schon cool und ein interessanter Charakter. Sie heißt Maja Aranja…oder einfach Maja. Vater ist Italiener und die Mutter Thai. Interessanter Mix, oder? Und das sieht man ihr auch an: Sie ist ungefähr so groß wie ich (ca. 1,70 Meter), hat dunkle, glatte lange Haare, total wache, braune Augen (an der Augenform sieht man auch das asiatische), hat einen dunkleren Teint wie frisch aus dem Urlaub (dank des Papas???), schmale Lippen, aber einen groß wirkenden Mund und auch eine schmale Gesichtsform. Ihr Körperbau ist zierlich…und ihre Stimme ist der totale Kontrast dazu: eher tief. 😀 Passt eigentlich gar nicht…aber wenn man sie wiederum etwas kennt, dann doch wieder gut. Die Frau ist nämlich schon krass drauf. 😀 Sie ist total auf Gleichberechtigung bedacht…wohl, weil sie ihre Mutter immer als so unterwürfig in der Beziehung mit ihrem Dad erlebt hat. Sie lebt nach dem Motto: „Was ein Junge darf, darf ich schon lange. Und das doppelt so sehr.“ 😀 Die nimmt sich echt, was sie will, ist total konsequent und geht mit den Jungs schon mal ein bisschen…ja…“hart“ und „unterkühlt“ um. So würde ich es mal beschreiben. 😉 Auf jeden Fall steckt in dieser zierlichen Frau eine ganz starke und durchsetzungsstarke Persönlichkeit. Wir haben uns gut verstanden und uns eigentlich schon längst dazu verabredet, mal mehr zusammen was zu machen…aber naja…ist bisher nicht dazu gekommen.

So, das war es jetzt mit dem „Update Of My Life“ von mir. Puh…ist jetzt doch ganz schön viel geworden. 😀 Aber okay, ich hatte auch über ein halbes Jahr aufzuholen. 😉 Wann es die nächste „Update …“-Ausgabe gibt, kann ich noch nicht sagen…eben, wenn es wieder genug zu erzählen gibt. 🙂 Bis dann…

xoxoxo

Deine Lisa

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