Erklärt: Warum ich nie mein Gesicht zeige

nie mein Gesicht

Seitdem ich Liebestoll in 2019 gestartet habe, gibt es Fragen an mich, die immer wieder auftauchen. Eine davon, die es wahrscheinlich in die Top-3 der meistgestellten Fragen schaffen würde ist: Warum zeigst du nie dein Gesicht? Hier meine Erklärung.

Eins war mir klar

Bevor ich den Liebestoll-Blog gestartet habe, hatte ich mir Gedanken gemacht, worüber ich überhaupt schreiben möchte – nämlich die schönste Sache der Welt. Und mir war auch klar, dass ich meine Artikel und Storys mit Bildern begleiten möchte. Das sollten aber nicht irgendwelche Stock-Bildern sein. Ich fand die Idee interessant, dass man die Autorin – in diesem Fall also mich – selbst sieht. Ich selbst würde es als Leserin auch spannender und persönlicher finden, die Person hinter den Texten zu sehen.

Ich habe auch kein Problem damit, selbst vor der Kamera zu sein. Aufs (professionelle) Modeln habe ich zwar keinen Bock, aber für mein eigenes Projekt vor der Kamera zu stehen, das war schon okay. Und ja, ich muss sagen, es macht auch schon Spaß, sich hin und wieder mal sexy vor der Kamera zu zeigen. Ich glaube, so ziemlich jedes Mädel hat Spaß daran, schöne und sexy Bilder von sich zu haben. 😉 😀

Doch eins war mir genauso klar: Ich wollte auf dem Blog auch über persönliche Dinge und Erfahrungen schreiben. Aber was ich nicht wollte, war, meine private Identität preiszugeben.

Weiter gedacht

Für vieles gibt es einfache Lösungen, wie zum Beispiel meinen „Künstlernamen“ Lisa Liebestoll. Doch was ist mit den Bildern? Mit Gesicht würde man mich auf jeden Fall identifizieren können. Familie, Freunde, Bekannte, Kommilitonen, Nachbarn…sie könnten mich alle erkennen. Man weiß ja nie, wer die Texte alles liest und wie groß Liebestoll vielleicht werden könnte.

Und noch etwas weiter gedacht: Was ist mit zukünftigen Chefs? Oder Kolleg:innen. Auch sie könnten mich erkennen. Und leider ist es nun mal so, dass so sexuelle Inhalte gegen einen eingesetzt werden können: Um Karrieren zu verhindern, zu erpressen, zu mobben…und man kann leider ebenfalls nicht zu 100% garantieren, dass Bilder nicht geklaut und in einem völlig anderen Zusammenhang verwenden werden, als von einem selbst gedacht (alles schon passiert). Trotzdem ist man dann erstmal in Erklärungsnot…alleine schon nur, weil es diese Bilder überhaupt gibt.

Diesen Stress wollte ich mich auf keinem Fall aussetzen. Hier wurde ich zum Glück von ein paar engen Vertrauten gut beraten, über diese Dinge nachzudenken. Und damals, in 2019, hatte ich überhaupt noch nicht darüber nachgedacht, vielleicht mal so etwas wie BestFans zu machen. Also kristallisierte sich für mich heraus, dass ich auf Bildern mein Gesicht nicht zeige, um meine Identität zu schützen. Und mittlerweile sind mein Fotomensch und ich auch ganz gut darin geworden, (sexy) Bildern von mir zu machen und mein Gesicht immer wieder (auf kreative Art) zu verstecken. 😀

Mein Rat: Pass auf deine Privatsphäre auf

Heute bin ich sehr froh darüber, mich so entschieden zu haben. In den drei Jahren Liebestoll wurde ich privat tatsächlich noch nie von jemanden darauf angesprochen, ob ich hinter dem Projekt stecke. Meine Vorsichtsmaßnahmen funktionieren gut. Das bedeutet für mich, dass ich privat einfach ich sein kann. Und sollte ich mich morgen dazu entscheiden, mit Liebestoll aufzuhören, dann würde niemand wissen, dass ich Lisa Liebestoll war. Es wäre einfach vorbei – und das wäre es dann gewesen. Das habe ich zwar nicht vor, aber diese Sicherheit, meine Identität geschützt zu wissen, gibt mir ein richtiges Freiheitsgefühl. Das ist für mich wirklich Freiheit pur. Und dieses Gefühl machte es für mich erst möglich, den Blog zu starten…oder sowas wie meinen BestFans-Kanal.

Natürlich findet es nicht jeder toll, mein Gesicht nicht zu sehen. Ich kann das total nachvollziehen und sicher wäre Liebestoll noch größer und erfolgreicher, wenn man mein Gesicht sehen würde. Aber mein Freiheitsgefühl ist mir einfach wichtiger und das ist eben der Preis dafür.

Ich kann daher auch nur jedem raten – gerade auch Mädchen – damit aufzupassen, was man alles von sich preisgibt. Ist es z. B. der aufregende Moment beim Verschicken eines Nudes wert, dass man da sein Gesicht zeigt und damit seine Identität preisgibt? Wie nackt möchte ich mich in Social Media zeigen? Versteht mich nicht falsch, ich bin da sehr open-minded und finde, man sollte deswegen über keine Person urteilen und da tolerant und erwachsenen genug sein, um damit umgehen zu können. Doch die Realität sieht leider anders aus. Darum halte ich es für gut, wenn man zu dem eigenen Wunsch, sich darzustellen, den für sich bestmöglichen Kompromiss zur realen Welt schließt anstatt von einer Welt auszugehen, wie sie eigentlich sein sollte, aber offensichtlich nicht so ist.

Ich hoffe, das war eine nachvollziehbare Erklärung für dich, warum ich mein Gesicht nicht zeige. Und wenn nicht…dann werde ich es trotzdem nicht ändern. Zumindest jetzt. Denn wir war das: Sag niemals nie. 😉

xoxoxo

Deine Lisa – your secret sexy girl next door

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