Update Of My Life – Seine devote Neigungen, mein Wunsch nach Dominanz und eine Vereinbarung zu Sexpartys

Update Of My Life Dominanz devot Sexpartys

Ich hatte vor kurzem ein ernstes Gespräch mit meinem Partner Thomas. Es ging um seine und meine sexuellen Kinks, wie wir damit umgehen sollen…und wie wir hoffentlich unsere offene Beziehung retten können.

Wie wichtig ist dir Sex in der Beziehung? So wichtig, dass du eine Beziehung sogar beenden würdest, wenn es im Bett nicht passt? Ganz ehrlich…würdest du? Ich stand noch nie vor dieser Entscheidung. In meinen bisherigen Beziehungen hat es für mich immer im Bett gepasst. Bis jetzt.

Was war passiert? Ich hatte hier ja schon geschrieben, dass Thomas und ich uns erst noch kennenlernen müssen. Wir sind frisch zusammen. Und dass Thomas für mich ein Puzzle ist, dessen Stücke sich erst nach und nach zusammensetzen. Doch ich konnte mit der Zeit schon erkennen, dass Thomas andere sexuelle Neigungen hatte, wie ich es ursprünglich von ihm gedacht hatte.

Ich hatte ihn als einen Mann kennengelernt, der mich dominant im Bett führen konnte. Und das hatte mir sehr gefallen. Doch als wir dann zusammen waren, wollte er gerne, dass ich mehr die Führung übernehme…und irgendwann sollte ich ihn im Bett dominieren. Einmal. Und dann bat er mich nochmal darum, weil es ihm so gefallen hatte. Und bat mich nochmals. Und wollte es dann immer öfters so haben. Doch ich stehe selbst auf einen dominanten Partner im Bett. Und ich bin ehrlich: In der letzten Zeit hatte sich das so zugespitzt, dass ich das Gefühl hatte, dass mir der Sex so keinen Spaß mehr machen würde, weil meine Kinks nicht berücksichtigt wurden. Ich bekam echt Angst, dass das unsere Beziehung gefährden würde. Und in diese Zeit gestand mir Thomas in einem Gespräch, dass er devot ist und auf dominante Frauen steht. Und plötzlich machte so vieles Sinn:

Seine dominanten Ausbrüche, wenn wir früher auf Sexpartys des „Fine Suits Clubs“ intim gewesen sind, waren, weil er wusste, dass ich darauf stand. Er tat das für mich (und ziemlich überzeugend, wenn ich das mal erwähnen darf). Deswegen wollte er auch immer separiert von den anderen sein, wenn wir Sex hatten: Er wusste, dass die anderen seine dominanten Neigungen kannten und er schämte sich, dies vor mir zu verstecken und sich anders zu geben als er eigentlich war.

Dann sein Rumsitzen an der Bar: Immer wieder beobachtete er mich, wie ich auf verschiedenen Partys mit anderen Männern Sex hatte. Wie sie alles Mögliche mit mir anstellten. Doch er saß nur da und trank seinen Drink. Ich fand das immer komisch, doch er hatte es mir erklärt. Für ihn war ich in seinen Augen da schon DIE Frau für ihn. Und er sah die anderen Männer als Alpha-Männchen an, die seine Frau nahmen, während er dabei zuschauen musste. In seinem Kopf war das alles Teil seines Kinks. Da wäre ich so nie drauf gekommen, doch es machte Sinn.

Und er wollte mich so dringend als seine dominante Frau, deswegen reagierte er auch immer so komisch besitzergreifend. Ich war für ihn scheinbar die perfekte Mischung aus zierlich und lieblich wirkend und dabei gleichzeitig verrucht und dirty sein – quasi eine sich wiedersprechende Kombination aus sanfter Erscheinung und klarem Durchsetzungswillen. Er sah mich als „perfekt“ für ihn an. Als die perfekte Frau, die ihn dominieren sollte.

Eigentlich wollte er seine devote Seite mir gegenüber auch gar nicht so schnell und immerfort zeigen, doch nachdem wir einmal Sex hatten, bei dem ich ihn dominierte, konnte er sich einfach nicht mehr beherrschen. Er wollte mehr davon. Immer mehr. Und nun hatten wir ein Problem. Denn damit kam ich nicht klar. Mein dominanter Lover hatte sich in einen devoten Bettler nach Sex und Bestimmung von mir verwandelt. Das konnte so nicht weitergehen. Als mussten wir das klären.

Und wir fanden eine Lösung, die hoffentlich für uns beide funktioniert. Ich werde ihm geben, was er will und er, was ich will. Wir werden abwechselnd Sex haben, bei dem er dominiert und bei dem ich dominiere. Und weil uns das beide auf Dauer wahrscheinlich nicht voll zufriedenstellt, wird er (neben gelegentlichen Sexpartys beim FSC, bei dem er auch tatsächlich Sex hat) eine Domina besuchen, die ihn regelmäßig und professionell nach seinen tiefsten Wünschen befriedigt. Und ich werde mir das gleiche suchen, nur anders herum: Einen Mann, der mich hart dominiert. Und dafür habe ich schon jemanden in Auge.

Nämlich mein verbliebenes Date aus den „Girlfriend For A Night“-Zeiten: Der Düsseldorfer Diamantenhändler. Er ist dominant, nicht zimperlich und verheiratet. Ihn konnte ich regelmäßig treffen, aber nicht ständig und nach Belieben. Und damit erscheint er mir als mein hoffentlich perfekter Dom. Ich werde ihn regelmäßig treffen, mich seinen Wünschen unterwerfen und damit meine devoten Kinks befriedigen. Und gleichzeitig verdiene ich noch ein bisschen was damit.

Und es gibt zwischen Thomas und mir eine weitere Vereinbarung: Er besucht über den „Fine Suits Club“ ja bereits ohnehin Sexpartys – und ich werde das auch wieder tun. Nur nicht beim FSC. Ich hatte mich nochmal mit meiner Freundin Sandy getroffen, der Pornodarstellerin mit besten Kontakten in die kinky Berliner Szene. Sie hatte mir schon früher angeboten, mal auf einer Sexparty mitzukommen, zu denen sie so geht. Das sind dann private Veranstaltungen…und das werde ich nun ausprobieren. Und glaube, auch dabei neue Erfahrungen zu machen und meine Kinks zusätzlich befriedigen zu können.

Ich hoffe, dass Thomas und mir unsere offene Beziehung hier hilft, unsere gegensätzlichen Kinks zu befriedigen. Es ist nicht so, dass wir keinen guten Sex miteinander hätten. Keinesfalls. Doch würden wir beide nach unserem alleinigen sexuellen Willen gehen, würde das jeweils in die genau gegenteilige Richtung tendieren, von dem, was der andere will. Und ich glaube, das kann auf Dauer nicht funktionieren. So aber gibt uns die offene Beziehung ein Ventil für unsere harten Kinks, so dass wir, wenn wir unter uns sind, uns hoffentlich weiterhin Sex miteinander geben können, der für uns beide schön ist.

Darum sehe ich die offene Beziehung mittlerweile als richtige Chance für uns. Vorher war die offene Beziehung für mich eher ein Versuch, auf den ich neugierig war. Jetzt ist es eine Möglichkeit, uns in unserer Beziehung glücklich zu machen. Denn ich mag Thomas als Mensch weiterhin sehr und hoffe, dass das für uns klappt.

Ich bin sehr gespannt…aber optimistisch. Es ist ein weiteres Abenteuer in meinem Leben. 🙂

xoxoxo

Deine Lisa – your secret sexy girl next door

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