Kategorie: Archiv Tagebuch

Mein (altes) wildes Leben in Berlin.

Heute ist ein happy Birthday

geburtstag

Rate mal, wer heute Geburtstag hat. 😀 Ich finde es ja irgendwie doof, wenn man so in die Welt hinausruft, dass man Geburtstag hat. Da fühle ich mich immer so, als würde ich um Glückwünsche betteln (in Wahrheit bettel ich natürlich um Geschenke 😀 😀 ). Aber da es auch immer Leute gibt, die hinterher meinen: „Warum hast du denn nichts gesagt?“, sage ich es jetzt eben. 🙂

Jetzt bin ich 19 und ich fühle mich tatsächlich älter…oder besser gesagt reifer. Wenn ich heute ein Jahr zurückblicke…puh, da hat sich viel getan. Und „Schuld“ daran ist mein neues Leben hier in Berlin und dieser Blog. Ich habe mir damals vor dem Start von Liebestoll viele Gedanken dazu gemacht, worüber ich schreiben möchte, wie ich schreiben möchte und wie ich mich zeigen möchte. Und dann kam noch der Umzug nach Berlin – ganz alleine ohne family and friends in eine neue Stadt, neue Leute und alles auf eigenen Beinen…ich glaube, das alles hat mich im letzten Jahr viel reifer und „erwachsener“ werden lassen als ich noch vor einem Jahr war. Und ich bin total glücklich damit. 🙂

Mehr will ich jetzt auch gar nicht schreiben, denn heute steht noch viel an. Nur eins noch: Danke, dass du meinen Blog liest, dass du mir vielleicht auch bei Instagram und Facebook folgt, mir Likes dalässt und liebe Kommentare oder Nachrichten schreibst. Das ist für mich immer wieder ein Geschenk – nicht nur zum Geburtstag.

Deine Lisa
xoxoxo

Der Selbstbefriedigungs-Interruptus

Selbstbefriedigung

Es war schon spät am Abend…ich glaube nach 21 Uhr und ich hockte auf meinem Bett. Notebook an, Skript zur Hand, Notizen auf dem Block (ja, ich schreibe mir noch gerne Sachen auf, dann kann ich mir die besser merken, finde ich), ein paar Zettel sind auf dem Bett verteilt…es ist eindeutig Lernphase. Doch ich merkte, mich schlechter konzentrieren zu können. Meine Gedanken schweiften ab und ein besonderes Gefühl kam in mir hoch. „Echt? Ausgerechnet jetzt?“ Aber auf der anderen Seite…warum eigentlich nicht?

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Der bekannte Unbekannte

unbekannter

Es dauert nicht mehr lange und es geht mit den Prüfungen für dieses Semester los. Schon während der Feiertage war Zuhause lernen angesagt. Doch bald würde es so richtig los gehen. Grund genug für Sarah, noch einmal eine Party in den Lernplan einzuschieben. Denn ich bin schon so, dass ich im Zweifel eher auf ne Party verzichte, wenn ich dafür besser und mehr lernen kann. Denn gerade das erste Semester will ich gut starten. Und so entschied Sarah, dass ich dann mit ihr jetzt nochmal los ziehen müsste. Was könnte ich da schon gegen sagen? 😀

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Das nachträgliche Weihnachtsgeschenk

Weihnachtsgeschenk

Einen Tag nach meinem Abschied von Mr. Big sprach mich Mark in der WG an. Er druckste erst etwas herum, was mich schon zum Lachen brachte. Auch wenn zwischen uns gerade nichts sein kann (zumindest nicht so, wie ich es mir wünschen würde), so mag ich ihn einfach als Mensch. Er ist ein lieber, ehrlicher Kerl…der leider aber nicht bereit für eine Beziehung ist. So sagte er es zumindest. Oder ist da vielleicht doch etwas möglich? Denn als er endlich mit der Sprache rausrückte, lud er mich als nachträgliches „Weihnachtsgeschenk“ auf ein Essen ein. Ich glaube, ich habe ihn da ein wenig verstört angeschaut…so nach dem Motto: „Was geht denn jetzt?“ Denn nach der Nummer von Big war Mark nun der zweite mit einem nachträglichen Geschenk. Als Mark dann fragte, ob er etwas Falsches gesagt hätte, fing ich mich wieder. Und wir verabredeten uns.

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Ein letztes Mal Big

Abschied

Weihnachten war eine schöne Zeit. Ich hab meine Mum wiedergesehen und habe zwischen den Tagen auch einen kleinen Abstecher zu meinen Dad nach Aachen gemacht. Dazu habe ich Jackie wiedergesehen und noch ein paar andere Leute. Obwohl ich unbedingt nach Berlin wollte…wieder bei der Familie und Freunden zu sein, war wunderschön. Doch dann hieß es Abschied nehmen und jetzt bin ich wieder in der Stadt und in meiner WG. Die Stimmung hier ist ganz anders als Zuhause. Da liegen meine Unisachen…hier ist nur mein kleines Zimmer, draußen ist die dunkle, große und in weiten Teilen noch unbekannte Stadt…und es fühlt sich nicht ganz so heimisch an. Die WG ist auch noch recht leer, nur Sonja und Mark sind schon wieder da. Doch dann vibriert mein Handy. Es ruft eine Nummer an, die ich kenne.

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Einen guten Rutsch ins neue Jahr

Heute ist Silvester und du hast sicherlich Besseres zu tun als hier auf meinem Blog große Romane zu lesen. 😀 Darum nur ganz kurz: Vielen lieben Dank, dass du hier bist und du meine Geschichten und Gedanken verfolgst und liest. Ich bin wirklich so dankbar dafür und freue mich schon sehr, im neuen Jahr mit dem Blog weiterzumachen.

Jetzt wünsche ich dir aber einen guten Rutsch. Komm gut ins neue Jahr. Bis dann in 2020. 😀

Deine Lisa
xoxo

Ein Dreier aus der Vergangenheit

Dreier

Seit Monaten war ich nicht mehr in meiner Heimat. Ich wollte ja unbedingt nach Berlin und hab dort auch einen Studienplatz bekommen…doch ich gebe zu: Nach Hause zu kommen, ist auch immer wieder schön. Zusammen mit meiner Mum, meiner Omi und meinem Opi habe ich Weihnachten gefeiert, lecker gegessen, lange geschlafen und eine schöne Zeit gehabt. Doch genauso wichtig war mir, dass ich meine beste Freundin Jackie wiedersehen konnte.

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Das ist Jackie

Viel habe ich über Jackie bisher ja noch nicht erzählt, obwohl sie eine der wichtigsten Personen in meinem Leben ist. 🙂 Wir kennen uns schon seit dem Kindergarten, als sie mit ihrem Dad und ihrer Mum aus den USA nach Deutschland gekommen ist. Ich weiß immer noch, wie sie ganz schüchtern da stand, nicht so gut Deutsch konnte (meinte sie, ihre Mum hatte viel Deutsch mit ihr in den USA gesprochen, sie traute sie nur nicht) und ich sie an die Hand genommen hatte. Sie war damals der erste Mensch mit dunkler Hautfarbe, den ich live gesehen hatte (ich war halt vom Dorf…) und war fasziniert. 😀 Und seitdem gingen wir durch dick und dünn. Bis heute, was mich total freut und glücklich macht. Und Mensch, was haben wir viel zusammen erlebt. 😀

Jackie hat schließlich mit mir zusammen Abi gemacht, doch sie ist nicht nach Berlin gegangen, sondern studiert nun in Köln International Business, da sie da super ihr perfektes Englisch anwenden kann. Sie wollte auf jeden Fall was mit Englisch machen, ob das aber der richtige Studiengang für sie ist, bin ich mir nicht so sicher. 😉 So sehen wir uns natürlich nicht mehr so häufig wie früher. Umso mehr hat es mich gefreut, sie nun an den Feiertagen wiedersehen zu können.

Was geht ab?

Auf jeden Fall saßen wir wieder wie früher bei ihr im Zimmer, umarmten und freuten uns, dass wir uns wieder hatten. Sie sagte mir, wie toll ich aussehen würde und ich gab ihr das Kompliment zurück. Und ich meinte es auch definitiv so. Jackie ist ein schlankes und sportliches Mädel und hat schon früher viel (und viel mehr als ich) auf ihr Ernährung geachtet. Ich finde ihr Gesicht voll hübsch, sie ist etwas größer als ich und hat diese tolle, kakaofarbene Haut. Dazu auch diese tiefbraunen Augen und ihr langes, schwarzes Haar (diesmal mit Beachwaves)…ich fand schon früher, dass sie locker als Model durchgehen könnte.

Wir fingen an zu quatschen und natürlich wollte sie auch wissen, was bei mir so beziehungstechnisch lief. Natürlich hatten wir immer telefoniert, so dass sie eigentlich über alles Bescheid wusste, doch sich über Jungs zu unterhalten, gehört für uns seit unseren Teenie-Tagen dazu. Ich erzählte ihr, dass sich soweit nichts weiter getan hätte, aber dass ich eine Einladung von Big nach New York ausgeschlagen hatte. Jackie schaute mich mit großen Augen an und wiederholte nur „NEW YORK?“ Ich nickte nur und musste aufgrund ihres Gesichtsausdrucks schon lachen. „Wie kannst du nur?“, warf sie mir gespielt vor, „bist du bescheuert? Gib mir seine Nummer, ich fahre mit ihm hin.“ Wir lachten laut, denn natürlich hatte sie Verständnis dafür, warum ich nicht gefahren bin. Doch ich wollte auch wissen, was bei ihr abging.

Sie hielt sich lachend die Hand vorm Gesicht. „Ich habe Flo in Köln getroffen, du glaubst es nicht.“ „Der Flo?“, fragte ich nach und sie nickte mit einem dicken Grinsen. Jackie erzählte, dass sie mit einem Kommilitonen zusammen in eine Pizzeria in Köln gegangen ist und ihn dort an einem Tisch mit einem Mädel entdeckt hatte. „Ey, ich hab mich quasi sofort auf dem Boden geschmissen und bin wieder rausgekrabbelt aus dem Laden. Chris, der Typ mit dem ich da war, muss mich für verrückt gehalten haben.“ Ich stellte mir die Szene vor meinen Augen vor und konnte mich kaum halten.

Damals…

„Das war damals eine Nummer mit dem, oder?“ schaute Jackie mich an. Ich nickte nur schmunzelnd. Flo ist Jackies Ex-Freund. Er ist zwei Jahre älter und sie war mit 15 mit ihm zusammen. Nun ist er anscheinend auch in Köln unterwegs. Flo war nicht nur Jackies Freund, er war auch ihre erste, richtig feste Beziehung. Knapp ein Jahr waren sie zusammen…und es war eine Achterbahnfahrt. Jackie war so in ihm verschossen, dass sie ihm nahezu alle Wünsche erfüllte. Wobei ich sagen muss, dass das auch typisch für Jackie war. Sie ist ein herzensguter Mensch und wenn sie verliebt ist, macht sie für ihren Typen fast alles. Und auch Flo hatte damals einen Wunsch, den er erfüllt haben wollte.

Irgendwann sprach er Jackie darauf an, dass er einen Dreier zusammen mit ihr und mir haben wollte. Jackie hatte kein Problem, mir das zu erzählen (wir erzählten und erzählen uns eh alles). Und wir beide waren uns im Bett sowieso vertraut, da wir schon seit die Hormone sprießten uns geküsst, angefasst und ein paar Dinge ausprobiert hatten. Dass wir uns vertrauten, war eh keine Frage. Und weil sie Flo den Wunsch erfüllen wollte, fragte sie mich, ob ich mitmachen würde. Ich überlegte nicht lange und sagte zu. Warum? Ziemlich einfach: Ich fand Jackie toll, Flo war ein hübscher Typ (dazu auch noch älter…da hatten wir es wieder) und ich war verdammt neugierig auf einen Dreier.

Schließlich kam der Tag und wir trafen uns alle bei ihm. Die Situation war jedoch irgendwie komisch, denn wie sollte man das anfangen? Ich hatte keine Ahnung. Schließlich fingen Flo und Jackie an, auf seinem Bett zu knutschen. Ich schaute zu, wie er sie anfasste und anfing, sie auszuziehen. Dann, als sie ihm schließlich die Hose auszog und sich vor ihm kniete, holte sie mich dazu. Sie mehr oder weniger nackt und ich voll angezogen fingen dann an, ihn gemeinsam zu blasen. Dann küsste Jackie mich. Wir knutschten und machten rum, wie wir es früher schon gemacht hatte. Das beruhigte mich irgendwie und dabei zog sie mich ebenfalls langsam aus. Und dann ging es los. Ich hatte mir schon einige Dreier-Pornos angeschaut und ich wusste, was man so machen könnte. Doch in der Realität lief es so ab, dass ich daneben saß und zuschaute, wie er sie von vorne nahm. Dann war ich dran. Flo nahm mich doggy und Jackie schaute zu, dann war wieder sie mit reiten dran… Es war okay, doch obwohl Jackie und ich uns gut kannten…es fühlte sich für mich weniger wie ein Dreier an, sondern wie normaler Sex, bei dem ein Mädel immer warten musste, bis es wieder an der Reihe war. Vorher in meinem Kopf hatte ich es mir anders (und geiler) vorgestellt.

Flo aber hatte es gefallen und in dem Jahr, in dem er mit Jackie zusammen war, hatten wir noch mehrmals einen Dreier. Bereits der zweite war viel besser, weil die ganze Situation vertrauter war und es dann mehr Spaß machte. Selbst, als ich schon mit meinem Freund zusammen war, hatten wir noch Sex, muss ich zugeben. Flo aber nutzte Jackies Gutmütigkeit irgendwann aus und meinte, später auch ohne sie nen Dreier haben zu können. Es gab damals großes Drama und ich kann sehr gut verstehen, dass sie ihn nicht wieder treffen wollte. Letzten Endes wechselte Flo damals dann auch irgendwann die Schule, so dass er ihr nicht mehr ständig über den Weg lief, was wohl das Beste war.

Das Berlin-Versprechen

„Und sonst so?“, fragte Jackie. „Hat dir mein Dad wieder schöne Augen gemacht?“ Ich schaute unschuldig zu Decke. „Vielleicht…ein…bisschen?“ „Ach Mann“, seufzte Jackie, „er braucht echt mal wieder eine Frau. Seit Mum weg ist, hatte er keine mehr, glaube ich. Das würde mich freuen für ihn.“ Ich schaute sie an und sagte nichts. Doch die Stille wurde mir unangenehm. „Wann kommst du mal nach Berlin?“, fragte ich sie. Jackie schaute mich an und grinste schelmisch. „Nächstes Jahr…noch vor Ostern, versprochen. Das muss einfach klappen. Und dann musst du musst mir unbedingt dieses Idioten…Mark, richtig? Du musst mir unbedingt diesen Idioten Mark zeigen, der dich nicht als Freundin haben wollte. Dem erzähle ich erstmal, wie bescheuert der ist.“

Jackie und ich lachten laut. Nicht zum letzten Mal an diesem Abend…und an diesen Tagen. Ich fühle mich einfach so gut in ihrer Nähe, weil ich da genau so sein kann, wie ich bin…und sie genauso bei mir. Ich nahm ihr Versprechen an und kann es jetzt schon kaum erwarten, dass sie nach Berlin kommt.

PS: Für mehr Bilder, Diskussionen und anderen Kram schau gerne auf meiner Instagram- und Facebook-Seite vorbei. 😀
PPS: Verhütung ist wichtig, um sich vor ansteckenden Krankheiten und einer ungewollten Schwangerschaft zu schützen. Nur aus erzähltechnischen Gründen erwähne ich dieses Thema in meinen Storys nicht. Bitte verhütet!

Das unmoralische Angebot

unmoralisches Angebot

Weihnachten kommt mit großen Schritten näher. Und das bedeutet für mich, dass ich mich darauf vorbereite, in die Heimat zurückzukehren. Ich bin eigentlich keine glühende Verfechterin von Weihnachten, auch wenn ich die Zeit als Kind immer schön fand. Doch dieses Jahr ist es mir wichtig, in der Heimat zu sein, schließlich habe ich seit meinem Umzug meine Mum und meine beste Freundin nicht mehr persönlich gesehen. Doch mitten in meine Vorbereitungen kam eine Nachricht von „Mr. Big“…

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Lady’s Night: Partynacht mit Sarah

Partynacht

Partynächte mit Sarah sind nun schon häufiger vorgekommen. Sie haben meist eins gemeinsam: Normal gibt es nicht. Irgendein Abenteuer passiert eigentlich immer, was es jedes Mal aufs Neue spannend machte, was dieses Mal wohl passieren würde. Insbesondere, wenn auch noch ihre Freundinnen Rebekka und Isabel mit am Start sind…

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