Seit einigen Tagen geht wegen dem Coronavirus nun schon nichts mehr in Berlin. Mittlerweile gibt es ein Kontaktverbot in Deutschland. Das bedeutet für mich, dass ich zuletzt viel Zeit in der WG verbracht habe. Doch diese Sondersituation führte dazu, dass ich eine Person aus unserer WG näher kennenlernen konnte, mit der ich bisher so gut wie keinen Kontakt hatte: Sonja. Und ich bin mir sicher, dass es ohne die jetzige Situation auch nicht dazu gekommen wäre. Das wäre schade gewesen, denn nun kann ich sagen, dass Sonja ein echt liebes Mädchen ist.
Kategorie: Archiv Tagebuch
Mein (altes) wildes Leben in Berlin.
Ein unerwartetes Treffen
Glaubst du an Schicksal oder Zufälle? Oder dass Dinge im Leben vorherbestimmt sind? Ich weiß nicht so richtig, ob ich an sowas glauben soll. Doch es passieren Dinge, die eigentlich kein Zufall sein können. Ich war nun in der Stadt unterwegs und habe dort „zufällig“ Andre getroffen. Also genau die Person, die mir nun schon seit einiger Zeit im Kopf herum spukt. Kann es wirklich Zufall sein, dass ich ihn in so einer großen Stadt nun schon wieder getroffen habe?
Vertauschte Rollen
So richtig weiß ich gar nicht, wie ich das beschreiben soll. Aber kennst du vielleicht auch das Gefühl, irgendetwas schon mal erlebt zu haben…nur diesmal mit vertauschten Rollen? Ich hatte nun so eine Situation mit Mark. Seitdem wir zuletzt mit Jana in der Bar für einen gemütlichen Abend waren, ist er etwas anders zu mir. Anhänglicher. Und dadurch stellte ich wiederum fest, dass mir etwas ganz anderes im Kopf herum spukte. Aber Angebote darf man auch mal annehmen, oder?
Sechs Monate Berlin – Ein Rückblick
Ich weiß noch ganz genau, wie ich vor sechs Monaten die Tür zu diesem Zimmern geöffnet habe. Wie nervös und aufgeregt ich auf dieses neue Leben hier in Berlin war. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich ganz allein und musste auf eigenen Füßen stehen. Hunderte Kilometer von zu Hause weg und von nun an in einer WG Zuhause, in der ich niemanden kannte. Seit diesem Tag, als die damalige Lisa durch diese Tür gekommen ist, hat sich viel getan. Die heutige Lisa fühlt sich viel reifer, erwachsener und auch selbstbewusster. Wahnsinn, was nur sechs Monate ausmachen können.
Will er mich oder will er mich nicht?
Nach der Feierei zu Fasching wollte ich es dieses Wochenende mit einem gemütlichen Abend ruhiger angehen lassen. Darum war ich gestern mit Mark und Jana unterwegs. Wir wollten einfach nur etwas in Ruhe trinken und gehen und ein bisschen zusammen quatschen. Doch natürlich kam es mal wieder anders als gedacht…denn es tauchte eine Person auf, dich ich schon einmal gesehen hatte.
Mein erstes Fasching in Berlin
Während im Münsterland Karneval ist, ist in Berlin Fasching. Aber der Name ist nicht der einzige Unterschied. Münster ist vielleicht nicht Köln oder Düsseldorf, aber im Münsterland, wo ich herkomme, wird gerne Karneval gefeiert – und da gibt es in Münster auch einige coole Partys. Doch ob das in Berlin auch so ist? Ich war bereit, es herauszufinden – mit Sarah (my girlfriend in crime 😉 ). Wir beschlossen, zusammen zu feiern und eine coole Nacht zu haben.
Ein trauriger Tag für Jana
Vorgestern Abend war es ziemlich ruhig in der WG. Ich war in der Küche, um mir noch etwas zu essen zu machen. Als ich wieder auf dem Flur war, hörte ich etwas…es klang wie ein Schluchzen. Ich hörte genauer hin und war mir sicher, dass es aus Janas Zimmer kam. Ich ging zu ihrer Tür und klopfte. Ich wartete aber nicht auf eine Antwort, sondern ging einfach hinein. Da sah ich sie auf dem Bett sitzen. Die Hände vor dem Gesicht, die Arme auf die Knie gestützt und die Augen rot vom Weinen. Ich wusste sofort, dass sie jetzt jemanden zum reden braucht.
Das Happy Ending der ersten Prüfungsphase
Meine vorerst letzte Prüfung habe ich am Freitag geschrieben. Nun kommen ein paar ruhigere Wochen auf mich zu, bevor es dann wieder mit den Prüfungen losgeht. Am letzten Samstagabend habe ich mir eine wohlverdiente Erholung gegönnt. Pizza bestellt, Netflix angemacht und ins Bett gekuschelt. Ich wollte einfach nach dem Stress etwas entspannen, Zeit für mich und das Faulenzen genießen. Gegen 22 Uhr klopfte es dann aber leise an der Tür. Sie ging auf und Sarah kam herein. Sie trug nichts außer einem weißen Negligee (sie trägt gerne weiße Wäsche wie ein Engel, obwohl in Sarah mindestens auch genauso viel Teufel steckt). Das Negligee bestand aus einem dünnen, durchsichtigen Stoff. Nur an der Brust hatte es feine Stickereien, die etwas verdeckten, genauso bildeten Stickereien unten den Abschluss des Negligees, der knapp unter ihrem Hintern war.
Aus den Social Media-Erfahrungen eines Camgirls
Ich kann nicht sagen, wie es bei anderen ist, aber ab und zu brauche ich mal eine Auszeit vom Lernen. Ständig nur vor dem Notebook, Skripten und Zetteln zu hängen, macht mir irgendwann kirre. Dann lese und lese ich…und kann gleich wieder von vorne anfangen, weil ich gar nicht mehr richtig mitkriege, was ich lese. Da kam eine Nachricht von Janina und Evi recht, die sich zum quatschen mit mir treffen wollten. Das war genau die richtige Auszeit. Und bei einem Cam-Girl und einer Swinger-Lady konnte ich auch davon ausgehen, dass es ein interessanter Talk-Abend wird. 😀
Meine kitty Geburtstagsparty mit Sarah und ihren Freundinnen
Vorgestern hatte ich Geburtstag (yeay, sweet nineteen 🙂 ) und trotz Lernen und so kam ich nicht drum herum, eine kleine Geburtstagsparty zu feiern. Daher war der Tag gestern auch etwas für den Popo. 😀 Aber egal, das musste sein. Sarah und ihre beiden Freundinnen Rebekka und Isabel hatten mir schon vor einiger Zeit klargemacht, dass sich mich zu einer Party mitschleppen würden…und dass man mir Berlin dann richtig zeigen würden. Ehrlich gesagt, konnte ich damit nicht viel anfangen. Heute weiß ich aber, was sie meinten…und ich bin immer noch aufgeregt. Denn es wurde kitty. Wer das versteht, wird wissen, was ich meine. 😉










